Halensee

Am südlichen Ende des Kurfürstendamms, zwischen Rathenauplatz und Messegelände, beginnt der Halensee. Sein Ufer ist fast vollständig mit Villen bebaut. Außer dem kleinen Freibad gibt es nur im äußersten Osten einen Zugang zu dem See. Direkt hinter der Stadtautobahn erstreckt sich hier eine große Liegewiese, die teilweise recht steil zum See hin abfällt. Durch diesen Hang ist die Lärmbelastung durch vorbeizischende Autos auch vergleichsweise gering. Durch die Lage nach Südwesten scheint auch am Nachmittag noch die Sonne. Die Wiese ist bei Nackten und Textilen gleichermaßen beliebt. In den letzten Jahren ist das Verhältnis Männer zu Frauen annähernd 50/50. Von den Männern sind etwa 2/3 nackt, bei den Frauen sind ca. 1/3 nackt, 1/3 oben ohne. Der Rest badet und sonnt sich textil, Tendenz leider steigend. Der Imbiß existiert seit 1994 nicht mehr. Stattdessen verkaufen fliegende Händler gekühlte Getränkedosen und gelegentlich kommt ein italienischer Eiswagen vorbei. An zwei Stellen bestehen kleine Zugänge zum See. Die Wasserqualität ist leider unterschiedlich. In den letzten Sommern war das Baden durch starke Verkeimung teilweise verboten. Zwei Tischtennisplatten sind vorhanden. Auf der großen Wiese ist außerdem auch Platz zum Fußball- und Strandtennis spielen. Manchmal wird hier auch (Nackt-)Golf geübt… Anfahrt: S-Bahnhof Halensee oder Bus 104, 110, 119, 129 oder 219.

Kreuzberg [10969]: Sommerbad

Webpage der Berliner Bäderbetriebe
In der Prinzenstraße 113-119. Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Zum FKK-Bereich dem Weg vom Eingang an den Schwimmbecken vorbei zum hinteren Bereich des Freibads folgen. Im hinteren Bereich erstreckt sich eine große Liegewiese, hinter der ein Zaun zu sehen ist. Genau hinter dem Zaun versteckt liegt der FKK-Bereich. Kein Zugang zum Wasser. Gut gepflegter Rasen und einige Bäume. Angenehmes Klima. Das Publikum ist so reichhaltig wie Kreuzberg selbst. [10/2003]